Verleihung der Helene-Medaille 2016

Die Stiftung Oskar-Helene- Heim hat die mit 10.000 € dotierte Helene-Medaille 2016 an den Verein XENION – Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt und ehrt die Stiftung die engagierte und fachkompetente Beratung und Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen und Überlebenden von Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen.

Seit seiner Gründung vor 30 Jahren engagiert sich der Xenion als erste Institution in Berlin für politisch Verfolgte und Gefolgerte.

Er bietet seither Menschen Unterstützung, um die psychischen und sozialen Folgen von Flucht und extremen Gewalterfahrungen zu überwinden.

Die Stiftung Oskar-Helene-Heim hat einstimmig entschieden, den Verein XENION als Preisträger des Jahres 2016  auszuzeichnen. Dem Abstimmungsgremium gehören neben allen Mitgliedern des Kuratoriums der Stiftung Oskar-Helene-Heim auch

• Prof. Barbara John, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

• Prof. Dr. med. Ralf Kuhlen, Geschäftsführer Medizin HELIOS Kliniken GmbH
 an.

Die Verleihung der Helene-Medaille erfolgte am Freitag, 16. Dezember 2016, während einer Feierstunde im Samaritersaal des Hauses der Diakonie, Paulsenstraße 55/56 in Berlin-Steglitz.         

Die Stiftung Oskar-Helene-Heim würdigt und unterstützt  mit der Helene-Medaille Menschen, die sich in vorbildlicher Weise und ehrenamtlich auf medizinisch sozialem Gebiet engagieren. Das mit der Medaille verbundene Preisgeld in Höhe von  10.000 Euro wird der Stiftung von der  HELIOS Kliniken GmbH zur Verfügung gestellt. Es kommt nach freier Entscheidung dem prämierten Projekt zugute.

Weitere Infos unter: www.xenion.org

Foto v.l.n.r.: Prof. Dr. Robert Loddenkemper (Kuratoriumsmitglied), Dr. Indina Niggemann (Stv. Vorstandsvorsitzende XENION), Jörg Passoth (Vorstandsvorsitzender XENION), Werner Ukas (Geschäftsführer). (Foto: Barbara Lay)